Über mich
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Carolin Obermeier

Über mich

Hallo, ich bin Carolin. Ich liebe mein genussvolles Leben als feinfühlige Seele.

Und weil sich das so gut anfühlt, unterstütze ich dich als Coach dabei, dein berufliches Seelenglück zu finden – damit auch du mit deiner Hochsensibilität endlich selbstbestimmt und sinnerfüllt arbeiten kannst.

Ich war nie das rosa Mädchen

Bereits am Tag meiner Einschulung trug ich Jeans und Turnschuhe und saß zwischen braven Mädchen mit rosa Schleifen im Haar. Ich habe erst Jahre später verstanden, dass ich bereits dort anders war: temperamentvoll, lebendig und ziemlich forsch – am liebsten spielte ich mit Jungen.

Als Lehrerin war es für mich jeden Tag ein Albtraum, im Klassenraum die geöffneten Butterbrotdosen von 25 Schüler*innen zu sehen und unmittelbar zu riechen. Wann immer ich konnte, flüchtete ich in irgendwelche Ecken oder leeren Räume, um nur für einen Minimoment ungestört zu sein, tief durchzuatmen und mich wieder zu spüren.

Wenn ich morgens zur Arbeit komme und direkt alles grell erleuchtet ist, kriege ich zu viel. Ich brauche es gemütlich und am liebsten mag ich das Licht von Salzsteinlampen.

Gehörst du auch zu den Menschen, die merken, wenn Licht grell ist?

Heute weiß ich:
Ich brauche einen Ort, den ich mitgestalten kann. Und ich möchte nie mehr denken:
Mir fehlt die Schönheit an meinem Arbeitsplatz!

Ich spinne nicht. Anderen geht es auch so.

Die Lektüre des Buches „Die Berufung für Hochsensible" von Luca Rohleder war für mich ein Wendepunkt. Mit jeder Seite fiel ein Puzzlestück an seinen Platz.

Ich las das Buch im ersten Lockdown und spürte: Es wird nichts mehr so sein wie vorher. Ich hatte endlich erkannt:

Ich bin hochsensibel.

Auch der Lockdown selbst war ein Augenöffner: Ich merkte, dass ich gar nicht so viele Termine und Aktionen brauche, um wunschlos glücklich zu sein. Während viele über Langeweile und fehlende Reize klagten, blühte ich auf – in der Ruhe, der Stille, der Zeit für mich. Es entstand etwas, das ich lange nicht gespürt hatte: Muße. Kreativität. Raum.

Geht es dir auch so? Bist du auch gerne einfach mal ganz alleine für dich?

Durch das Buch wurde mir klar:
Ich spinne nicht. Ich bin einfach anders.
Und: Ich bin nicht allein.
Diese Erkenntnis hat mich tief bestärkt.
Ich wusste: Ich habe besondere Bedürfnisse und ich werde sie mir erfüllen.

Vom Suchen und Finden

Ich habe mich beruflich mehrfach neu erfunden:

  • Lehrerin an einer Schule für Hörgeschädigte
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Literaturdidaktik
  • Fachkraft in der Frühförderung und Elternberatung gehörloser Kinder
  • Bildungsreferentin in der Erwachsenenbildung

Und ich musste mir immer wieder eingestehen:
Auch dieser Job macht mich nicht wirklich glücklich.

Kennst du das Gefühl, dass der Job noch nicht ganz zu dir passt?

Ich wusste:
Ich werde weitersuchen. So lange, bis ich mir einen Job kreiert habe, der wirklich zu mir passt.
Und genau das habe ich getan.
Immer wieder neu begonnen. Immer wieder in mich hineingehorcht.

Und mit jedem Schritt wurde es klarer. Der Strudel in meinem Kopf löste sich auf. Wie durch einen Filter blieb am Ende nur noch:

Plan A

Nicht Plan B. Nicht Plan C. Nur Plan A.

Die Suche hatte endlich ein Ende. Ich erfüllte mir meinen tiefen Wunsch als freiberufliche Coach zu arbeiten. Es ist mein Anliegen, dich dabei zu unterstützen, dein berufliches Seelenglück zu finden – als hochsensible Frau, in deinem Tempo, auf deinem Weg.

Nahrung für meine Seele

  • Ich tanze gerne Gaga ganz für mich allein in meiner Wohnung. Für ein paar Minuten fühle ich mich frei und komme regelrecht in Ekstase!
    Übrigens: auch eine Entdeckung des Lockdowns.
  • Ich liebe Orte, die Kunst, Natur und Genuss vereinen. Hier blühe ich richtig auf und meine Inspiration kommt ins Sprudeln.
  • Überall Blumen: Schon als Kind wollte ich Floristin werden. Bis heute sind Blumen wahnsinnig wichtig für mich. Wenn ich im Sommer auf Feldern Blumen selbst pflücken kann, bin ich vollends erfüllt.

Der goldene Faden: Unabhängigkeit & Kreativität

Ein und derselbe Job bis zur Rente? Für mich undenkbar.
Ich habe mich bewusst gegen die Verbeamtung entschieden, weil ich Schulen schon früh als einengend empfunden habe.
Ich möchte mich weiterentwickeln, bin wissbegierig und interessiere mich für viel zu viele unterschiedliche Dinge.
Freiheit statt Sicherheit – das war (und ist) mein Weg.

Ich liebe Klarheit

Ich mag es, wenn mein Schreibtisch und meine Umgebung aufgeräumt sind. Ich kann erst richtig arbeiten, wenn ich auf meinem Schreibtisch Ordnung hergestellt und die Anzahl an Reizen minimiert habe.
Daher mag ich auch die Kunst von Paul Klee, Piet Mondrian oder Gerhard Richter:
Form. Farbe. Linie. Punkt.

Ich bin Forschende

Nicht nur im wissenschaftlichen Sinn – sondern vor allem als Körperforscherin.
Ich glaube an die Intelligenz des Körpers.
Bewegung löst Knoten, klärt Gedanken, bringt mich zu mir zurück.

Qualifizierungen

  • Coach, Coaching als kreativer Prozess, DGfC e.V.
  • Master in Gebärdensprachdolmetschen
  • 1. und 2. Staatsexamen im Lehramt Sonderpädagogik, Schwerpunkt: Gehörlosenpädagogik